ANJA WERNER
MONIKA ALY
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Monika Aly
Monika Aly, Gründerin und langjährige Leiterin eines therapeutischen Zentrums zur ambulanten Versorgungvon Kindern mit Behinderung. Weiterbildung bei Prof. Milani-Comparetti in Florenz. Seit 1982 stetig intensivierte Zusammenarbeit mit dem Pikler-Institut in Budapest. 1991 Gründung der Pikler-Gesellschaft Berlin. Seit 2010 Dozentin in der Ausbildung zur Pikler®Pädagogik und Vorstandsmitglied des Pikler®Verbands Europa. Verschiedene Veröffentlichungen zur therapeutischen Begleitung von Kindern mit Behinderung und zu pädagogischen Themen. Zuletzt erschien ihr Buch „Täglich etwas Neues“. Vom Baby zum Kleinkind. Pikler®-Pädagogik für Eltern und Erziehende“. Verlag Pikler Gesellschaft Berlin.
Anja WernerAnja Werner, Kinder-Physiotherapeutin, langjährige Mitarbeit in der Kinder- und Jugendambulanz der Berlin Pikler Gesellschaft unter Leitung von Monika Aly. Seit 2006 Gründung und Leitung der „Praxis Beweggründe, Physiotherapie für Kinder“. Als Dozentin für Pikler- und Hengstenberg-Pädagogik in der Pikler-Ausbildung tätig. Vorstandsmitglied der Pikler Gesellschaft Berlin und Mitglied im Pikler®Verband Europa. Veröffentlichung von Artikeln und Booklets zu pädagogischen Themen gemeinsam mit Anna Tardos, Monika Aly, Charlotte Mühlinghaus und Anke Zinser.
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Wir berichten von der Zusammenarbeit der Pikler Gesellschaft Berlin mit Anna Tardos auf verschieden Gebieten: bei der Entstehung der deutschen Ausgabe von „Laßt mir Zeit“ von Emmi Pikler in den 80er Jahren, bei der Gründung der Kinder- und Jugendambulanz der Pikler Gesellschaft, zusammen mit Marian Reismann, oder der Begleitung unseres therapeutischen Teams durch jährliche Supervisionen.
Durch den gemeinsamen Blick auf Kinder mit Behinderung ergaben sich neue Fragestellungen, über die wir uns mit Anna über lange Zeiträume immer wieder austauschten: Was genau bedeutet „fördern“? Was hilft Kindern mit besonderen Bedürfnissen wirklich? Welche Antworten gibt hier die Pikler-Pädagogik und was braucht es möglicherweise darüber hinaus? Wie befruchten sich Pädagogik und Therapie gegenseitig?
Anna unterstütze auch aktiv die Herausgabe von Texten aus dem Lóczy in deutscher Sprache in unserem Verlag. Die Veröffentlichung neuer Texte zum frühen sozialen Lernen in unserer Schriftenreihe lag Anna dabei besonders am Herzen. Es war ihr wichtig, „Pikler-Missverständnissen“ vorzubeugen und diesem anfangs weniger beachteten Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Auch diese Erkenntnisse fließen in unser pädagogisches und therapeutisches Denken ein.
